South African - Swiss Residency Exchange
Das ist ein Fliesstext. Das Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund!« sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben. Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Und es war ihnen wie eine Bestätigung ihrer neuen Träume und guten Absichten, als am Ziele ihrer Fahrt die Tochter als erste sich erhob und ihren jungen Körper dehnte. »Es ist ein eigentümlicher Apparat«, sagte der Offizier zu dem Forschungsreisenden und überblickte mit einem gewissermaßen bewundernden Blick den ihm doch wohlbekannten Apparat. Sie hätten noch ins Boot springen können, aber der Reisende hob ein schweres, geknotetes Tau vom Boden, drohte ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprunge ab. In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse an Hungerkünstlern sehr zurückgegangen. Aber sie überwanden sich, umdrängten den Käfig und wollten sich gar nicht fortrühren.Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. »Wie ein Hund!« sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben.
Die internationalen Residency Exchange Projekte des artists-in-labs program haben zum Ziel, internationale Netzwerke in Kunst und Wissenschaft mit langfristigen und nachhaltigen Kooperationen zu etablieren und auszubauen. Mit den internationalen Residenzen in naturwissenschaftlichen Laboratorien ermöglichen wir den mehrmonatigen Austausch zwischen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im globalen Kontext. Der kulturelle Hintergrund, die sozialen Rahmenbedingungen und historischen Konventionen prägen die Resultate sowohl der Wissenschaften wie auch der der Künste. Durch den geografisch-kulturellen und disziplinübergreifenden Dialog und die Gegenüberstellung von Konzepten verschiedener Länder und Wissenskulturen bieten wir KünstlerInnen die Möglichkeit, sich mit den Vorstellungen und Denkweisen des „Anderen“, „Fremden“ oder „Ungewohnten“ sowie den Forschungsgegenständen und Technologien in renommierten Forschungsinstitutionen weltweit auseinanderzusetzen.