Codourey Monika
Projekt:
Swiss artists-in-labs Programm 2008
Institut/Labor:
The Human Computer Interaction Lab (HCI-LAB), Universität Basel
Wissenschaftlicher Bereich:
Cognitive Psychology and Methodology
Biografie
Monika Codourey wurde 1966 in Warschau geboren und lebt heute in Zürich. Sie schloss ein Architekturstudium an der University of British Columbia (UBC) in Kanada ab und studierte im Anschluss Architektur und Informatik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich. Sie war als Architektin in den USA, in Kanada und Deutschland tätig. Heute schreibt sie an ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Airport Territory as Interface: Designing Social Technologies for Constant Travellers“ am Z-Node des Planetary Collegium der University of Plymouth und des Institute of Cultural Studies in the Arts der Zürcher Hochschule der Künste.
Projekt
Monika Codoureys Projekt am The Human Computer Interaction Lab (HCI-LAB) der Universität Basel untersuchte das Zusammenwirken von konstant Reisenden (constant travellers) und Orten des Transits, wie etwa Flughäfen. Als constant travellers bezeichnet Monika Codourey Menschen, die für ihre Arbeit reisen und für die ihre Reisen und deren Stationen zum Arbeitsort selbst werden. Ihre Annahmen, z.B., dass constant travelling ein Life Style Konzept sein kann, verifizierte sie mittels empirischer Methoden der Psychologie. So interviewte die Künstlerin constant travellers aus unterschiedlichen beruflichen Umfeldern und analysierte ihr emotionales, kognitives und verhaltensbezogenes Befinden. Ihre Erkenntnisse setzte sie in Bezug zu den architektonischen Veränderungen von Aufenthaltsbereichen in Flughäfen. Aufgrund der qualitativen und quantitativen Untersuchungen und Ergebnisse, die Monika Codourey mit Hilfe der WissenschaftlerInnen und den Technologien des HCI-LAB erarbeitete, entwickelte sie Video-Essays. Ihre künstlerische Forschung zum Thema „Airport Territory as Interface: Designing Social Technologies for Constant Travellers“ verfolgt sie im Rahmen ihrer Dissertation weiter.